Handbuch › Arbeiten mit Vormerk
Störungen
Eine Störung ist jede Meldung, dass an einem Objekt etwas nicht stimmt. Sie kommt von Mitarbeitenden oder, per QR-Aufkleber, von Dritten, und wird bis zum Abschluss in einem festen Ablauf bearbeitet.
Eine Störung melden
Mitarbeitende wählen Störungen → Störung melden, das Objekt, einen Titel, eine Beschreibung, Fotos und die Dringlichkeit. Auf dem Handy öffnet das Fotofeld die Kamera.
Dritte scannen den Aufkleber am Objekt und melden ohne Konto (siehe Öffentliche Meldung).
Priorität
| Priorität | Wirkung |
|---|---|
| Niedrig, Normal | Die Störung erscheint in der Liste. |
| Hoch | Die Verwaltung wird benachrichtigt („Dringende Störung“). |
| Stillstand | Die Verwaltung wird benachrichtigt, die Übersicht zeigt eine rote Karte, und Sie können für Stillstand eigene Benachrichtigungswege wählen (siehe Benachrichtigungen). |
Der Ablauf
Eine Störung hat einen der Zustände Neu, In Bearbeitung, Wartet, Erledigt oder Abgelehnt. Öffentliche Meldungen warten, wenn Sie die Moderation eingeschaltet haben, zuerst als Zur Prüfung (siehe unten).
- Zuweisen. Auf der Seite der Störung wählt die Verwaltung eine Person oder eine Gruppe (oder beides). Ist nur eine Gruppe gesetzt, erfahren alle ihre Mitglieder davon. Wer sich selbst kümmern will, nutzt Ich kümmere mich; die Gruppe bleibt dann erhalten.
- Bearbeiten. Zuständige, auch Mitglieder der zuständigen Gruppe, setzen den Status, kommentieren und hängen Fotos oder Dokumente an.
- Aufgaben anlegen. Zerfällt die Arbeit in Schritte („Ersatzteil bestellen“, „Ventil tauschen“), legen Sie Aufgaben direkt an der Störung an, mit Zuständigen und Termin. Bei Maschinen lässt sich eine Aufgabe „als Wartung erledigen“ (mit Prüfprotokoll).
- Wenn alle Aufgaben erledigt sind, geschieht, was Sie an der Störung eingestellt haben: Benachrichtigen (der Zuständige oder die Verwaltung bekommt den Hinweis, die Störung abzuschließen), Störung automatisch erledigen oder Nichts tun.
- Abschließen mit einem Text. Bei öffentlichen Meldungen bietet Vormerk Textbausteine an („Der Schaden wurde behoben …“), die Sie unter Team → Öffentliche Meldung ändern können.
Kommentare
Ein Kommentar ist intern, solange Sie ihn nicht ausdrücklich als öffentlich markieren. Öffentliche Kommentare sieht die meldende Person auf ihrer Statusseite.
Rückmeldung an die Melderin oder den Melder
Wer eine E-Mail-Adresse angegeben hat, bekommt zuerst eine Mail mit der Bitte, die Adresse zu bestätigen (der Link gilt 14 Tage). Erst danach schickt Vormerk Nachrichten, wenn die Meldung in Arbeit, erledigt oder nicht weiterverfolgt ist. So kann niemand fremde Adressen mit Nachrichten überschütten.
Unabhängig davon hat jede Meldung eine Statusseite: Wer die Vorgangsnummer kennt, sieht dort den Stand und den öffentlichen Verlauf. Die Kontaktdaten werden 90 Tage nach Abschluss der Meldung gelöscht.
Öffentliche Meldungen prüfen
Ist die Moderation an (Team → Öffentliche Meldung), landen Meldungen von Dritten unter Störungen → Meldungen prüfen. Dort entscheiden Sie je Meldung:
- Freigeben: sie wird zur Störung.
- Verwerfen mit einem kurzen Grund.
- Zusammenführen mit einer schon offenen Störung am selben Objekt: Mehrfachmeldungen bleiben eine Störung, die Zahl der Meldungen wächst.
Verdächtige Meldungen (etwa sehr viele in kurzer Zeit) stehen mit einer Markierung oben. Gelöscht wird nie von selbst.
Suchen und filtern
Die Liste Alle Störungen zeigt standardmäßig die offenen. Filtern Sie nach Status, suchen Sie nach Titel oder Objekt, und lassen Sie sich mit meine nur die zeigen, die Ihnen oder Ihrer Gruppe zugewiesen sind.
Wer darf was?
Alle Mitglieder melden Störungen und kommentieren. Status ändern, Aufgaben anlegen und abschließen dürfen die Zuständigen und alle, die Störungen verwalten dürfen. Zuweisen an andere ist der Verwaltung vorbehalten. Einzelnen Gruppen lässt sich „Störungen bearbeiten, zuweisen und abschließen“ für bestimmte Standorte oder Arten erlauben (siehe Team, Rollen und Rechte).
Etwas fehlt oder stimmt nicht? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular.